Gold -
Werte in ihrer schön­st­en Form

Gold - Warum es so wertvoll und schön ist

ZEITLOS, SCHÖN, WERTIG, EWIG.

Gold ist eines der widerstandsfähigsten und wertvollsten Metalle der Welt.

Seine Entstehung stellt eines der größten Geheimnisse der geologischen Wissenschaft dar. Physiker haben herausgefunden, dass dieses besondere Metall ursprünglich aus dem Weltall kommt und durch Meteoriten seinen Weg zur Erde gefunden hat.

Gold fasziniert die Menschen seit jeher. Zudem ist es – trotz seiner enormen Stabilität – äußerst flexibel: Ein Gramm Gold kann zu einem dünnen Faden von über drei Kilometern Länge verarbeitet werden.

Die Reinheit von Gold wird in Karat oder Feingehalt angegeben. Eine Bewertung von 24 Karat bedeutet, dass 999,9 von 1.000 Anteilen eines Goldbarrens aus purem Gold bestehen.

Gold rostet oder verfällt nicht, und es kommt kaum zu chemischen Verbindungen mit anderen Elementen. Gold wird nie aufgebraucht, sondern immer wiederverwertet. Das Gold in Ihrem Ring könnte dasselbe sein, dass ein Pharao im Alten Ägypten getragen hat.

Gold

Gold - Eine Jahrtausende alte Geschichte

Unsere tiefe Verbundenheit mit Gold

Gold spielt in fast allen Weltreligionen eine wichtige Rolle. Überall gilt es als Symbol für Reichtum und Macht. Juden, Christen, Muslime, Hindus und Buddhisten schmücken ihre Gotteshäuser und Paläste seit jeher mit Gold; die Römer sahen in dem Edelmetall die Triebfeder des Krieges; der siegreiche Napoleon verzierte ganz Paris mit Gold.

Diese mächtige Anziehungskraft ist tief in unserem Unterbewusstsein verankert. Schon immer garantierte Gold das Überleben einer Nation. Bis in die heutige Zeit der Hochfinanz gelang es dem Gold, seine Strahlkraft zu erhalten. Banknoten zerfallen mit der Zeit, Gold scheint fast für die Ewigkeit zu sein.

  • 5000 v. Chr.

    5000 v. Chr.

    Erste Goldgewinnung.

  • 4000 v. Chr.

    4000 v. Chr.

    Der erste Goldschmuck in Europa.

  • 3000 v. Chr.

    3000 v. Chr.

    Die Ägypter perfektionieren die Goldverarbeitung.

  • 560 v. Chr.

    560 v. Chr.

    Goldmünzen werden in Kleinasien als Zahlungsmittel verwendet.

  • 58 v. Chr.

    58 v. Chr.

    Gold bildet das finanzielle Fundament des Römischen Reiches.

  • 1284 n. Chr.

    1284 n. Chr.

    Golddukaten werden Zahlungsmittel in Europa.

  • 1486 n. Chr.

    1486 n. Chr.

    Druck der ersten Banknoten als Notgeld bei Münzknappheit. Erste Staatsinsolvenzen folgen.

  • 15. Jhd. n. Chr.

    15. Jhd. n. Chr.

    Der Umtausch in Gold und Silber wird i.d.R. auf der Banknote schriftlich zugesichert.

  • 1795 n. Chr.

    1795 n. Chr.

    Die gelegentliche Aufhebung der Golddeckung führt weltweit zu Hyperinflation (Geldentwertungen) und Staatsinsolvenzen.

  • 1923 n. Chr.

    1923 n. Chr.

    Hyperinflation in Deutschland mit anschließendem Staatsbankrott.

  • 1948 n. Chr.

    1948 n. Chr.

    Staatspleite in Deutschland. Einführung der D-Mark mit Vermögensverlust in Höhe von 90 %.

  • 1971 n. Chr.

    1971 n. Chr.

    Aufhebung des Goldstandards: Banknoten müssen nicht mehr durch Gold gedeckt sein. Ausweitung des Papiergelddruckes.

  • Heute

    Heute

    Goldbarren dienen als Währungsreserve und Zahlungsmittel. Papiergeld hat 56 Hyperinflationen und 225 Staatspleiten verursacht.


Satt durch ein Jahrhundert mit nur einem Gramm Gold

Gold kann man nicht essen - aber Essen mit Gold kaufen

Seit 5000 Jahren beweist Gold, dass es ein verlässlicher Wertspeicher ist. Besonders eindrucksvoll kam diese Werthaltigkeit des Goldes im letzten Jahrhundert – in zahlreichen Krisen und Kriegen – zum Tragen.

Mit nur einem Gramm Gold wird jeder satt. Immer und überall. Gold trotzte der Geldentwertung, schützte vor Hunger, sicherte das Überleben und steigerte seinen Wert um ein Vielfaches im Vergleich zu allen anderen Währungen der Welt.

Im Jahr 1900 kostete ein Gramm Gold 0,66 Dollar, und man erhielt dafür 14,3 Liter Milch und 12,5 Kilogramm Brot. Heute kostet das Gramm Feingold über 40 Dollar und hat eine Kaufkraft von 45 Litern Milch und 13 Kilogramm Brot.

  • 1900

    0,66



    Dollar für Feingold (1g)
    14,3



    Milch (Liter)
    12,5



    Roggenbrot (kg)
  • 1923

    0,66



    Dollar für Feingold (1g)
    10



    Milch (Liter)
    5,9



    Roggenbrot (kg)
  • 1950

    1,12



    Dollar für Feingold (1g)
    14,3



    Milch (Liter)
    11,1



    Roggenbrot (kg)
  • 1990

    12,5



    Dollar für Feingold (1g)
    16,7



    Milch (Liter)
    5,9



    Roggenbrot (kg)
  • 2008

    25



    Dollar für Feingold (1g)
    33,3



    Milch (Liter)
    8,3



    Roggenbrot (kg)
  • 2016

    41,8



    Dollar für Feingold (1g)
    45



    Milch (Liter)
    13



    Roggenbrot (kg)

Quellen:
Wirtschaftswoche 2009, Eigene Recherche




"Nicht das Gold steigt im Wert, sondern die Kaufkraft des Geldes schwindet im Vergleich."

Albert Einstein, theoretischer Physiker

Inflation – Die heimliche Vermögensvernichtung

Zahlungsmittel in Deutschland waren vom Altertum bis zum Ersten Weltkrieg Kurantmünzen aus Gold oder Silber. Mit der Einigung der Kleinstaaten und Gründung des Kaiserreichs im Jahre 1871 bekamen wir eine einheitliche Währung. Die Mark – aus echtem Gold auch Goldmark genannt brachte nicht nur Wirtschaftsaufschwung und Wohlstand, sondern auch 30 Jahre stabile Kaufkraft. Um größere Mengen leichter zu transportieren wurden zusätzlich goldgedeckte Banknoten in den Umlauf gebracht, die jederzeit in Gold zurückgetauscht werden konnten.

Wann lernen wir endlich aus unseren Fehlern?

Während Gold seine Funktion als Wertspeicher seit jeher erfüllte, hat Papiergeld – und dabei spielt die Währung keine Rolle – bisher 56 Hyperinflationen und Totalentwertungen durchgemacht.

Die Hyperinflation in der Weimarer Republik im Jahr 1922, die sich bis heute tief ins kollektive Gedächtnis der Deutschen eingegraben hat, zählt zu den fünf katastrophalsten Geldentwertungen der Geschichte. Die Zeitspanne, innerhalb derer sich die Preise verdoppelten, betrug damals knapp vier Tage. Das Geld verlor schneller an Wert, als man es ausgeben konnte. Das führte zu der kuriosen Situation, dass viele Bürger das frisch gedruckte Papiergeld sofort im Ofen verfeuerten, anstatt davon Heizmaterial zu kaufen. Ein Laib Brot kostete damals mehrere Milliarden Mark! Neben Deutschland litten und leiden auch viele andere Staaten unter extremer Geldentwertung. Seit den 1980er Jahren suchte das Inflationsgespenst Brasilien, Polen, Argentinien, Russland, Georgien sowie Teile Afrikas heim.

Aktuell spukt es etwa in Weißrussland und sorgt dafür, dass sich die Ersparnisse der Bürger in Luft auflösen. Die aktuelle EZB-Politik ist auf eine bedingungslose Rettung des Euro ausgerichtet. Ökonomen warnen: „Der Preis, den die Bürger dafür zahlen, wird eine immer weiter und immer schneller steigende Geldmenge sein – was früher oder später die Inflation in gewaltige Höhen treibt und eine Geldentwertung zur Folge hat.“

1923 Preissteigerung von 29.500% - Monat

1923 Preissteigerung von 29.500% - Monat

1914 wurde der Goldstandard aufgehoben. Die hohen Kriegsausgaben ließen, nach Meinung der damaligen Machthaber, keine andere Lösung zu. Infolgedessen wurde übermäßig viel Geld gedruckt, so dass die Kaufkraft der Währung stark nachließ. Im Laufe des Jahres 1923 musste man für einen US-Dollar erst eine Million Mark zahlen – wenig später waren es schon vier Billionen. Am 15. November 1923 wurde die Mark aufgelöst und zu einem Wechselkurs von 1:1 Billion eingetauscht. Als Übergangswährung wurde die Rentenmark, ein Jahr später die Reichsmark eingeführt.


Seit 1943 nicht mehr konvertierbar auf den int. Devisenmärkten

Seit 1943 nicht mehr konvertierbar auf den int. Devisenmärkten

20 Juni 1948: Nach Krieg und Hyperinflation wurde die Reichsmark aufgelöst. Ein neues Leben begann mit 40 D-Mark. Firmeninhaber erhielten pro Beschäftigtem 60 D-Mark.


Unsere geliebte D-Mark

Unsere geliebte D-Mark

2001 wurde die Deutsche Mark durch den Euro ersetzt. Der Wechselkurs in Deutschland betrug etwa 1:2. Seit ihrem Bestehen verlor die DM ca. 75 % ihres Wertes.


"Aus Euro wurde Teuro"

Seit der Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung Euro verzeichnete dieser einen Wertverlust von mindestens 30 %.

Quellen:
Die Welt 11/2013, Spiegel Nr. 25/1968, Deutsche Geschichte




2001
100.000 DM
100.000 DM
01/2002
51.129 €
5580 gr. / 51.219 €
07/2016
35.790 €
5580 gr. / 198.766 €

Wertverlust
- 30 %

Wertzuwachs
+ 288 %